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Wenn alle die Elemente, die angesprochen wurden, zu großeren Dateien
zusammengefügt werden, werden auch die musikalischen Ausdrücke sehr
viel größer. In polyphonen Dateien mit vielen Systemen kann das
sehr chaotisch aussehen. Das Chaos kann aber deutlich reduziert werden,
wenn Bezeichner definiert und verwendet werden.
Bezeichner (die auch als Variablen oder Makros bezeichnet werden) können einen Teil der Musik aufnehmen. Sie werden wie folgt definiert:
bezeichneteMusik = { ... }
Der Inhalt des musikalischen Ausdrucks bezeichneteMusik kann
dann
später wieder benutzt werden, indem man einen Backslash davor setzt
(\bezeichneteMusik), genau wie bei jedem LilyPond-Befehl.
Bezeichner müssen vor dem eigentlichen musikalischen
Ausdruck definiert werden.
violin = \new Staff { \relative c'' {
a4 b c b
}}
cello = \new Staff { \relative c {
\clef bass
e2 d
}}
{
<<
\violin
\cello
>>
}
In den Namen der Bezeichner dürfen nur Buchstaben des Alphabets verwendet werden, keine Zahlen oder Striche.
Man kann diese Variablen auch für alle anderen Objekte verwenden, etwa:
width = 4.5\cm
Name = "Wendy"
aFünfPapier = \paper { paperheight = 21.0 \cm }
Abhängig vom Kontext kann solch ein Bezeichner in verschiedenen Stellen verwendet werden. Das folgende Beispiel zeigt die Benutzung der eben definierten Bezeichner:
\paper {
\aFünfPapier
line-width = \width
}
{ c4^\Name }
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